Die Musiktraumologie bedient sich bewußt nicht von klassischen Meistern komponierter Musik. Jede Stilrichtung läuft nach bestimmten Schemata ab. Diese Modelle sind im morphogenetischen Feld als Information abgespeichert und rufen daher in uns historische Vorstellungen mit inneren Bildern entsprechend den Archetypen hervor. Daher wird eine bereits „vorgefertigte“ Musik niemals ein inneres Bild einer tief sitzenden emotionalen Verletzung berühren. 

Jedes innere Bild einer tiefen seelischen Erschütterung ist einzigartig und ist an einen vollkommen individuellen Emotions-Cocktail gebunden. Es ist mit nichts anderem vergleichbar und daher mit keinem Muster nachvollziehbar.

Der Musiktraumologe arbeitet stattdessen mit Melodien und Harmonien, die auf die jeweilige seelische Verletzung individuell abgestimmt und im Augenblick gechannelt sind. 

Bei der Sitzung liegt oder sitzt der Klient und läßt sich einfach von der Musik „treiben“. Die nach speziellen Gesichtspunkten ausgerichtete Musik bzw. Klänge dringen in die seelische Verletzung vor und harmonisieren die inneren Bilder. Dabei kommen derzeit die Pfeifenorgel, Klavier und Klangschalen zum Einsatz. 

 Das wunderbare an dieser Methode ist, dass – ohne Worte – der Klient sich nicht erneut durch die Verletzung begeben muß. Die Musik und die Klänge schalten das Wachbewusstsein aus und ermöglichen so einen schmerzlosen Zugang in die tiefen Schichten des Unterbewusstseins.

Die Wirkung kommt oft erst über Nacht, da das Unterbewusstsein in der Ruhezeit seine Arbeit leistet.